Intensivpädagogische Wohngruppe Hummelshain

In der Welke 2, 07768 Hummelshain; Fon 036424.710916; Fax 036424.710929

Der Dreiseithof in Hummelshain bietet Platz für eine Wohngruppe mit neun Kindern und Jugendlichen in Einzelzimmern. Die Wohngruppe verfügt über eine Küche und einen Gruppenraum. Die Scheune wird ganzjährig für sportliche Aktivitäten wie Tischtennis oder Fitness zur Nutzung erschlossen.
Darüber hinaus gibt es Räume für kreative Betätigung, Wirtschaftsräume, ein Mitarbeiterbüro und Räume für die Geschäftsstelle.

Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche ab dem dreizehnten Lebensjahr, die:

  • vorübergehend nicht in ihrem Elternhaus leben können und für die eine Rückführung prinzipiell angedacht ist (regionales Einzugsgebiet).
  • Erfahrung mit der Beendigung von vorherigen (stationären) Hilfen haben, öfters in ihrem Leben Beziehungsabbrüche erleben mussten und eine Einrichtung benötigen, die  ein Konzept des Aushaltens, der permanenten Ressourcenaktivierung und ein Management der Abbruchvermeidung implementiert hat (überregionales Einzugsgebiet).
  • die Chance für einen Neustart brauchen, also Abseits von bisheriger Familie, Freunde/Clique, Schule etc. (bundesweites Einzugsgebiet).

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Gruppe werden zu allen Zeiten – außer Nachts und während der Schule – von zwei Sozialpädagogen/
Erziehungswissenschaftlern/Erziehern betreut. Damit ist eine individuelle Betreuung des Einzelnen oder einer Kleingruppe möglich. 

Für Kinder und Jugendliche, die aus verschiedensten, jedoch nicht akut krankheitsbedingten, Gründen nicht die Schule besuchen können, stehen während der Schulzeit zwei Arbeitspädagogen zur Seite. Ziel ist es, durch angeleitete praktische Tätigkeiten Erfolgserlebnisse zu vermitteln, die das Selbstbewusstsein der jungen Menschen nachhaltig positiv beeinflussen und ihre intrinsische Motivation für den Schulbesuch stärken. 

Der Psychologe arbeitet mit den zu betreuenden Kindern und Jugendlichen vorrangig im Einzelsetting. Ziel ist es, beobachtbare therapeutische Bedarfe zu thematisieren und somit langfristig eine Bereitschaft zu einer externen Therapie herzustellen. Wird von dem Kind/Jugendlichen eine externe Therapie in Anspruch genommen, so wird der Psychologe diese begleiten und dem Klienten beim Alltagstransfair von Therapieergebnissen behilflich sein.